Alles neu macht… ein Praktikum

Praktikum auf der Feinkost - 1

Im 16. Jahrhundert, so erklärt es das etymologische Wörterbuch, war ein Praktikant einer, der unsaubere Praktiken betreibt. Nun, der Wortsinn hat sich ja im Laufe der Zeit gewandelt und wir waren sehr froh, letzten Monat zwei Praktikantinnen auf der Feinkost begrüßen zu dürfen. „Unsere“ Lucy war schon zum zweiten Mal zum Schülerpraktikum bei uns; Anika hingegen kam spontan auf den Hof und wollte „etwas tun“: nach erfolgreichem Abitur und vor dem Beginn von Sommerferienspaß und Studienvorbereitung war sie auf der Suche danach, „etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anzufangen“. Das fanden wir sehr toll und natürlich gibt es bei uns immer etwas zu tun!

Wie das nun so ist, muß man im Praktikum ja meistens irgendwie – unter anderem – die Arbeiten erledigen, die sonst im Büroalltag immer hintanstehen oder liegenbleiben. Dazu gehörte in diesem Fall auch das Putzen aller unserer Bürofenster – die hatten das sehr nötig (wie einem ja meist vor allem nach getaner Arbeit so richtig klar wird). Zu zweit ging das fröhlich und schnell von der Hand. In der ersten Praktikumswoche kam dann auch noch eine riesige Ordner-Spende herein (ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den anonym bleiben wollenden Spender!) – der ganze Haufen wurde sortiert, mit neuen Rückenschildern versehen und im frisch auf Ordnergröße eingestellten Regal untergebracht. Ansonsten gab es noch jede Menge schöne Mal-Arbeiten zu tun, unter anderem wurde der neulich entfernte Feinkost-Schriftzug auf Vordermann gebracht, grundiert und gestrichen. Er wartet nun auf seine Wiederanbringung an die Fassade.

Praktikum auf der Feinkost - 2

Das bestimmende Projekt der letzten Praktikumswoche war die Gestaltung des Kinowagens, dessen enzianblaue Grundfläche in den Wochen davor schon einiges an ungewollter Gestaltung aufnehmen mußte. Nach einem neuen Anstrich gingen Anika und Lucy mit ihrer Kreativität und Pink, Lagoblau, Rot und Gold ans Werk. Und auch der eine oder andere Genossenschafter griff zwischendurch zum Stift und verewigte sich auf dem frisch-bunten Kinowagen.

Martini Feinkost-KinowagenGerade zu der Zeit war auch unser Freund André Martini zu Besuch auf einen Kaffee im Feinkostbüro und ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls ein bißchen an der Gestaltung des Kinowagens mitzuwirken. Vielen Dank für das wilde Mädchen und den määhenden Frosch, lieber André!

Und so schnell war die Praktikumszeit dann auch schon wieder um. Vielen Dank, liebe Lucy und liebe Anika, für euer Engagement und eure tatkräftige Unterstützung bei alltäglichen Büroarbeiten genauso wie beim öden Putzen, gewissenhaften Flohmarktbesucherzählen, mühseligen Anschleifen & Aufarbeiten und fröhlichen Gestalten! Wir haben uns sehr gefreut, euch hier zu haben.

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