In concert: Zona Sur

Zona Sur Plakat

Die Leipziger Band Zona Sur vereint Musiker aus Chile, Mexiko, El Salvador, Venezuela, Peru und Deutschland – und diese bunte Mischung bringen sie auch musikalisch auf die Bühne und von dort direkt in die Tanzbeine der Zuhörer. Neben typisch lateinamerikanischen Instrumenten wie Congas, Charango, Quena, Jarana und Bombo erklingen auch klassische Instrumente wie Violine, Akkordeon, Gitarre und Bass. Die Verschmelzung europäischer und lateinamerikanischer Musik, gepaart mit der großen Leidenschaft der Bandmitglieder für ihre Musik: das macht Zona Sur aus und das läßt keinen stillsitzen. 

Am 26.7. sind Zona Sur live auf dem Feinkosthof zu erleben! Karten gibt es im Vorverkauf bei Patiperro auf der Feinkost oder an der Abendkasse. Mehr über die Band erfahrt ihr auf ihrer Webseite www.zona-sur.de oder bei Facebook und Twitter.

 

 

Der Feinkost-Theatersommer 2014

sommertheater2014

Heute beginnt sie endlich so richtig, die Sommertheatersaison auf dem Feinkosthof! Hier gibt es einen kleinen Überblick über die Stücke dieses Sommers:

Für den Auftakt sorgt die Komagnie Das ÜZ, die unter der Regie von Elisa Jentsch und Christian Hanisch das wunderbare Theaterkonzert On the Road (nach Jack London)  auf die Bühne bringen. Alexander Fabisch, Christian Feist und Fabrizio Steinbach spielen und musizieren das Publikum in eine Welt von Tramps, Vagabunden und Road-Kids auf den Landstraßen eines untergegangenen Amerikas. Die Zuschauer erwartet ein Abend voller Fernweh, unerfüllter Hoffnungen und Sehnsüchte – am 15., 17. und 18. Juli 2014 jeweils um 19 Uhr.

Danach widmet sich das Theater light dem berühmtesten Fall des Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Das neblige Dartmoor, der geisternde Riesenhund, der Sieg über die eigene Angst: diese bekannten Elemente der Doyle’schen Geschichte werden von Jean-Claude Knobbe und Alexander Fabisch unter der Leitung von Armin Zarbock geistreich und erfinderisch auf der Bühne umgesetzt, abgerundet mit Humor und musikalischen Live-Einlagen.  Der Hund von Baskerville: zu erleben auf einer nebelschwadenumwitterten Feinkost vom 27.Juli bis 3. August 2014.

In der Folge übernimmt das Knalltheater mit 2 Inszenierungen die Sommertheaterbühne. Anfang und Ende August wird der geneigte Zuschauer erfahren, wie es dazu kam, daß die Studenten Ismael und Ahab die Pleiße entlangpaddelten und schließlich die abenteuerliche Jagd auf Moby Dick eröffneten. Mit der Knalltheater-Garantie für absurde Komik!  Auch Sergio Leones Anti-Western Mein Name ist Nobody wird vom Knalltheater wie gewohnt völlig neu interpretiert: da trifft Slapstick auf Melodrama und Action auf Heimatidylle. Es spielen jeweils Larsen Sechert und Phillip Nerlich; Musik: Dario Klimke (Grünfeuer). Moby Dick auf der Feinkostbühne am 05., 06., 07., 08., 10., 26., 27., 28., 29., August; Mein Name ist Nobody am 12., 13., 14., 15., 17. August; jeweils 19 Uhr.

Ebenfalls im August im Feinkost-Sommertheater: die Wiederaufnahme von Liebe oder Freiheit -Bob-Dylan-Songs mit Schillers Räubertexten für all jene, die diese Aufführung im letzten Jahr verpaßt haben oder noch einmal sehen wollen. Zwei Männer auf dem Weg Richtung Freiheit: Bob Dylan in seinen Songs und Friedrich Schiller in Form seines Alter Egos Karl Moor; dazwischen eine Frau. Simone Cohn-Vossen und Alexander Fabisch stellen in der Inszenierung von Armin Zarbock Schillers und Dylans Freiheitsdrang den Fesseln der Liebe gegenüber. Die in den Räubern eher angedeutete Beziehung zwischen Karl und Amalia kann jetzt ausagiert werden. Die Dylan’schen Songperlen – eingedeutscht oder mit Schillers Texten hinterlegt – werden großartig von den beiden Schauspielern interpretiert und passen überraschend famos zur Räuberliebesgeschichte. Nicht (wieder) verpassen! Vom 18. bis 23. August 2014 um 19 Uhr im Feinkost-Sommertheater.

Na denn, toi toi toi und Hals- und Beinbruch!

Mehr Infos und  alle Termine unter www.feinkost-sommertheater.de

Streetfoodmarkt: Feine Kost auf der Feinkost

streetfoodvorderVor ein paar Wochen kam also der Norbert zu uns ins Büro und erzählte von seinen Reisen nach Asien und schwärmte vom dortigen Essen in den Garküchen direkt am Wegesrand. Als Reiseleiter ist er dort viel unterwegs und als probierfreudiger Gourmet weiß er die Kostbarkeiten der lokalen Küchen zu schätzen. Sein Traum war schnell erläutert: ein Streetfood-Markt auf der Feinkost, auf dem Liebhaber und Profis feine Leckerbissen aus aller Welt anbieten. Nicht nur, weil die erste Besprechung ausgerechnet kurz vor Mittag stattfand, lief uns das Wasser im Mund zusammen. Zur Inspiration hatte Norbert auch jede Menge Bilder von seinen Reisen dabei – seine Begeisterung riß uns sofort mit und wir setzten uns gemeinsam an die Planung.

streetfood norbert kießlingDank vieler Unterstützer und Mitstreiter ist es nun soweit: am morgigen 11. Juli ab 17 Uhr wird der erste Leipziger Streetfoodmarkt stattfinden. Nicht ausschließlich asiatisches Essen erwartet den hungrigen Besucher, sondern auch Feines aus Europa und Amerika. Süßes und Saures, Fleisch und Veganes, Vorspeise, Hauptgang und Dessert: wir freuen uns schon auf ein Rundumpaket der internationalen Tafelfreuden! Kommt vorbei und genießt!

Streetfoodmarkt auf der Feinkost am 11. Juli 2014, 17 -22 Uhr – hier geht’s zur Veranstaltungsseite auf Facebook.

PS: Hier gibt es noch einen Teaser von Dumpling Deli! Tastes as if you’d be there. :-)

Grüner Daumen

IMG_0115So grün wie dieses Jahr war der Feinkosthof wohl noch nie… großer Dank dafür gebührt vor allem unserem fleißigen grünen Daumen, dem hofansässigen Kräuterhexenmeister!

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Futebol

Fußball_WM_FeinkostSeit dem Beginn der Achtelfinalspiele kann man auch auf dem Feinkosthof der Fußballgucklust fröhnen – auf der großen Kinoleinwand werden die Spiele bis zum Finale gezeigt. Heute im Programm #franga [Frankreich-Nigeria] um 18 Uhr und #geralg [Deutschland-Algerien] um 22 Uhr. Unterm Sheddach interessiert uns die Regenwahrscheinlichkeit von 50% nicht die Bohne und genügend Sitzplätze gibt es auch.

Eine Fahne hängen wir aber nicht auf.

Für Nichtfußballgucker empfehlen wir den fußballfreien Biergarten unter der Löffelfamilie bzw. die kleine feine fußballfreie Bar sowiewir.

 

Passage

2014-06_durchgang_neu_ flamatUnser Durchgang hat in den letzten Wochen einige gravierende Veränderungen durchgemacht. Im April wurde die Asphaltdecke aufgerissen, um die darunterliegenden Wasserleitungen zu erneuern. Danach wurde gepflastert und dabei auch neue Abflüsse an den Seiten eingebaut. Aufgrund der unerwarteten Menge an notwendigen unterirdischen Arbeiten haben wir es leider nicht geschafft, bis zum Start des Sommerkinos die gesamte Einfahrt derart zu erneuern – wie es geplant gewesen ist. Nun ist im vorderen Teil alles noch beim Alten, die Arbeiten dort sollen im Herbst weitergehen. Wie gut die Passage zum Hof letztendlich aussehen wird, läßt sich jetzt schon erkennen.

Ebenfalls augenfällig ist das neue Erscheinungsbild der nördlichen Durchgangsfassade. Nachdem diese Wand im Februar frisch verputzt wurde, erhielt sie nun durch Flamat dankenswerterweise ihre neue Gestaltung! Die “Großstadtkrokodile” blieben nicht ganz ohne Widerspruch, wurden im Großen und Ganzen aber sehr positiv aufgenommen. Ich persönlich verbinde die rauchenden Essen ja mit solchen alten Bildern von der Südvorstadt wie jenem hier – die Assoziation mit der gewerblich begründeten historischen Entwicklung der Südvorstadt ist da nicht weit. Und die Hubschrauber…!

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Ungetüme für Eigentümer

karli_am_morgenSchon sprachlich ein Ungetüm: die Straßenausbaubeitragssatzung.

Im richtigen Leben eine Geldforderung an Eigentümer von Grundstücken, die an eine grundhaft ausgebaute Straße grenzen. Unterstellt wird ein unmittelbarer – und durchaus zweifelhafter – logistischer Vorteil, der zu vergüten sei. Fair ist das aus drei Gründen nicht. Zum Einen gehen am Beispiel Karli mit der direkten Angrenzung ganz offensichtlich auch eine Vielzahl von Nachteilen wie Verkehrsbelastung, Lärm, Erschütterungen etc. einher. Zum anderen kommt der von Amts wegen angenommene Vorteil dann doch wohl auch den indirekten Anliegern – denkt man z.B. nur an ALDI – zugute. Und zu guter Letzt hat der Gebührenzahler keinerlei Einfluß auf die Höhe der finanziellen Belastung, weil er keinen Einfluß auf die Sanierungskosten der Straße hat. Und die öffentliche Hand baut bekanntermaßen teuer.

Alles nicht zu Ende gedacht und doch rechtskräftig.

Straßenausbaubeiträge sind in aller Regel mit Streitigkeiten verbunden. Der Erfolg von Klagen ist jedoch höchst unterschiedlich, ein voller Erfolg von Anliegern ist eher die Ausnahme. Klagen gegen Bescheide über Straßenausbaubeiträge können aber ungeachtet der Wirksamkeit der Straßenausbaubeitragssatzung nach wie vor erfolgreich sein. Mögliche Gründe der Zurückweisung sind insbesondere fehlerhafte Abschnittsbildungen, eine fehlerhafte Bemessung des Anliegeranteils oder die Berechnung der Beitragshöhe im Einzelfall. Das Verwaltungsgericht hat in einem Urteil klargestellt, dass eine Abschnittsbildung nicht willkürlich sein darf, sondern bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen, damit die Anlieger des ausgebauten Abschnittes nicht gegenüber anderen Anliegern benachteiligt werden. Das bleibt also abzuwarten.

Die IG Karli grüßt und bleibt dran.

Text übernommen mit freundlicher Genehmigung von ig-karli.de – News #11
Foto: mo

 

Mehr dazu: Straßenausbaubeiträge_ Leipziger Karli-Anlieger_LVZ_13_06_2014

 

Il/legale Graffiti

Marcus Mötz, Videoblogger bei Weltnest, hat sich in die Graffiti-Szene Leipzigs aufgemacht und beleuchtet in seinem Video sowohl die legale als auch die illegale Seite der StreetArt. Dabei unterhält er sich unter anderem mit dem Künstler Flamat, der derzeit die Durchgangs-Fassade* zum Feinkosthof neu gestaltet. [DANKE!]

Um die illegale Seite, oder schöner: die “Interventionen ohne Auftrag” geht es auch bei einer am 26. Juni stattfindenden Podiumsdiskussion in der Halle 14 der Baumwollspinnerei. Mit den geladenen Gästen Dorothee Dubrau (Baubürgermeisterin),  Raiko Schwalbe (Stroke Art Fair),  Jens Besser (Künstler)  und Sebastian Drechsel vom Graffitiverein Leipzig verspricht dies eine interessante Diskussion zum Thema zu werden. Mehr Info dazu gibt es auf dem Flyer oder bei fb.

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*Nein, das Fassadenbild ist noch nicht fertig – wird aber bald! Wir warten auf die Lieferung der fehlenden Farbe…

 

Feinkost im Mai

feinkost_maiDer Mai ist vorbei – heute gibt es einen kleinen und natürlich total unvollständigen Rückblick auf den feinköstlichen Wonnemonat …

_1_ Der Auftakt zum Sommerkino war wunderbar und auch einige kalte Tage haben das Publikum nicht davon abhalten können, sich fein sortierte Filmkunst unter unserem Sheddach anzusehen.

_2_ Der Mai-Flohmarkt war wie immer ein schönes Erlebnis, diesmal wieder mit der wunderbaren One-Man-Band Lorenzo Gianmario Galli.

_3_ Die ersten richtig warmen Sonnentage luden in den Biergarten zum Freiluft-Biergenuß im Schein der Löffelfamilie ein.

_4_ Pfand gehört daneben! Für den abendlichen Karli-Pilger, der nicht weiß wohin mit der leeren Flasche, hat sich eine Pfandkiste vor der Löffelfamilie installiert. Weitere Exemplare findet man andernorts in der Stadt, z.B. am Südplatz, und bundesweit! Mehr zur Initiative “Pfand gehört daneben” erfährt man hier.

_5_ Seit Mitte Mai hängt das Riesen-Banner am Neubau der katholischen Kirche am Martin-Luther-Ring, welches alle Vorbeifahrer und -geher auf der Karli trotz Baustelle willkommen heißt. Finden wir toll! Einigen Kommentatoren im Netz stößt dies sauer auf, weil nicht überall solch öffentlichkeitswirksame städtische Baustellenbegleitung stattfindet. Das dem Banner oder der IG Karli anzulasten, geht natürlich fehl – aber wünschenswert ist es, daß solche Impulse gegen das großbaustelleninduzierte “Straßensterben” Schule machen auch bei zukünftigen Maßnahmen gleich von vornherein mitgedacht werden.

_6_ Der Rhododendron blüht so schön! Im letzten Jahr war er vom Umtopfen wohl noch zu verschreckt, um seine Blütenpracht zu zeigen…

_7_ Gemeinsam mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt haben wir die historischen Luftschächte der Tiefenkeller begutachtet. Um diese zu erhalten, gibt es vieles abzustimmen und zu tun!

_8_ Ende Mai wurden die Bauarbeiten vor dem feinköstlichen Karli-Straßenabschnitt vorerst beendet und die Straße beräumt, hier herrscht nun erstmal Ruhe. Ganz freigegeben ist die Straße jedoch nicht, die Bimmel verkehrt weiter eingleisig auf dem Interimsgleis – bitte Vorsicht beim entlang- und darüberfahren! Anfang 2015 gehen die Bauarbeiten auf diesem Abschnitt weiter. Mehr Infos über den Bauablauf gibt es immer aktuell unter leipzig.de/karli.

_9_ Subbotnik in der Sonne! Zum Arbeitseinsatz Ende Mai wurde wieder viel geschafft, unter anderem wurde den Sheddächern und Regenrinnen eine (malerisch aussehende) Reinigung verpaßt. Vielen Dank allen Helfern!

Endlich wieder Sommertheater!

ibe theater

Die ersten zwei Sommertheateraufführungen dieses Jahr gibt es diese und nächste Woche, jeweils Sonntags um 20 Uhr. Das ibe-theater präsentiert sein Stück “clown.los”, eine kleine Geschichte über einen kecken Clown, der diese wahnsinnige Welt entdeckt – umgesetzt von zwei Spielern und einem Musiker. Ohne Konventionen. Ohne Skrupel. Mit viel Spielfreude und sehr gerne.

Mehr darüber erfährt man hier!

Und mehr Feinkost-Sommertheater gibt’s dann nach der WM!

 

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